Ihr Wirtschaftsprüfer in Berlin
Wirtschaftsprüfung Düsseldorf

WIRTSCHAFTSPRÜFER IN BERLIN

Wirtschaftsprüfung als Aufgabe


Die Wirtschaftsprüferordnung (WPO) ist das Gesetz über eine Berufsordnung der Wirtschaftsprüfer. Diese regelt in § 2 WPO, dass die berufliche Hauptaufgabe des Wirtschaftsprüfers die Durchführung von betriebswirtschaftlichen Prüfungen, insbesondere solche von Jahresabschlüssen wirtschaftlicher Unternehmen ist, und er darüber Bestätigungsvermerke über die Vornahme und das Ergebnis solcher Prüfungen zu erteilen hat.

Wirtschaftsprüfer sind des Weiteren dazu befugt, ihre Auftraggeber steuerlich zu beraten, in Fragen der Betriebsführung als Sachverständige aufzutreten, in Wirtschaftsfragen zu beraten und die Aufgaben eines Treuhänders wahrzunehmen. Eine weitere wichtige Aufgabe des Wirtschaftsprüfers besteht in der Bewertung von Unternehmen, bei der der Wirtschaftsprüfer unterschiedliche Positionen einnehmen kann.

Die Wirtschaftsprüferkammer

Wirtschaftsprüfer in Berlin sind kraft Gesetzes Mitglieder der Wirtschaftsprüferkammer, die die Berufsausübung, die Zulassung und Bestellung verantwortlich regelt und der Aufsicht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie unterliegt. Die Wirtschaftsprüferkammer zählt z. Z. etwa 21.200 Mitglieder.

Zulassungsvoraussetzungen für den Beruf des Wirtschaftsprüfers in Berlin

Als Wirtschaftsprüfer kann nur bestellt werden, wer das Wirtschaftsprüferexamen erfolgreich bestanden hat. Im Regelfall kann das Examen nach einem abgeschlossenen Hochschulstudium und einer praktischen Tätigkeit von drei Jahre abgelegt werden. Ohne Studienabschluss müssen mindestens zehn Jahre Tätigkeit bei Berufsangehörigen oder mindestens fünf Jahre als Steuerberater oder vereidigter Buchprüfer nachgewiesen werden.

Vereinzelt werden an Hochschulen auch Studiengänge angeboten, die von der Wirtschaftsprüferkammer akkreditiert sind und bei denen einzelne Prüfungen für das Wirtschaftsprüferexamen angerechnet werden.

Berufspflichten des Wirtschaftsprüfers in Berlin

Die allgemeinen Berufspflichten des Wirtschaftsprüfers sind in §43 WPO geregelt. Berufsangehörige haben ihren Beruf unabhängig, gewissenhaft, verschwiegen und eigenverantwortlich auszuüben. Sie haben sich insbesondere bei der Erstattung von Prüfungsberichten und Gutachten unparteiisch zu verhalten.

Wirtschaftsprüfer haben sich jeder Tätigkeit zu enthalten, die mit ihrem Beruf oder mit dem Ansehen des Berufs unvereinbar ist. Sie haben sich der besonderen Berufspflichten bewusst zu sein, die ihnen aus der Befugnis erwachsen, gesetzlich vorgeschriebene Bestätigungsvermerke zu erteilen. Sie haben sich auch außerhalb der Berufstätigkeit des Vertrauens und der Achtung würdig zu erweisen, die der Beruf erfordert.

Der Gesetzgeber hat den Wirtschaftsprüfern somit strenge Normen auferlegt, die über die Berufsausübung hinaus seine Lebensführung betreffen und der herausgehobenen Stellung des Wirtschaftsprüfers in der Gesellschaft Rechnung tragen

Die Prüfung des Jahresabschlusses

Nach § 316 HGB unterliegt der Jahresabschluss und der Lagebericht von Kapitalgesellschaften, die nicht kleine im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB sind, einer Pflichtprüfung durch einen Wirtschaftsprüfer. Für die Einstufung der Größe der Gesellschaft wird eine Kombination aus Bilanzsumme, Umsatz und Zahl der Mitarbeiter herangezogen (§267 HGB). Für Konzernabschlüsse und die Abschlüsse kapitalmarktorientierter Unternehmen gilt eine eigenständige Prüfungspflicht.

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Die freiwillige Jahresabschlussprüfung

Oftmals werden Jahresabschlussprüfungen außerhalb der gesetzlichen Pflichten auf freiwilliger Basis durchgeführt, weil es entweder gesellschaftsvertraglich vorgesehen ist oder den Beteiligten sinnvoll erscheint.

Beispielsweise kommen folgende Fälle in Betracht:

  1. Kreditgewährung und die Erlangung von Fördermitteln werden oftmals von der regelmäßigen Vorlage von geprüften Jahresabschlüssen abhängig gemacht.
  2. Die Stakeholder nutzen das Ergebnis der Jahresabschlussprüfung als Kontrollinstrument gegenüber der Geschäftsführung.
  3. Der Jahresabschluss ist eine wichtige Bewertungsgrundlage für den Fall eines Eigentümerwechsels, sei es durch den Verkauf der Gesellschaft oder auch durch Eintritt oder Ausscheiden eines Gesellschafters und als solcher Teil einer Due-Intelligence-Prüfung.
  4. Die Geschäftsführung nutzt die Ergebnisse der Wirtschaftsprüfung, um eventuelle Probleme oder Schwachstellen innerhalb des betrieblichen Rechnungswesens und der Geschäftsabwicklung aufzudecken, bei gravierendem Fehlverhalten als Beweissicherungsverfahren und zur eigenen Entlastung.

Der Ablauf einer Jahresabschlussprüfung

Ziel einer Jahresabschlussprüfung in Berlin ist es, ein belastbares Urteil darüber abzugeben, dass das Rechnungswesen eines Unternehmens den gesetzlichen und / oder satzungsmäßigen Anforderungen und den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung entspricht und der daraus resultierende Abschluss ein korrektes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft widerspiegelt.

Die Jahresabschlussprüfung ist dabei in vier Phasen zu planen. In der Planungsphase werden die Eckdaten einer Abschlussprüfung festgelegt, das heißt es wird das Unternehmen erstmal analysiert (das sog. rechtliche und wirtschaftliche Umfeld) auf dieser Basis das Person und bspw. die zeitliche Dauer geplant. Die Planungsphase ist aber an sich keine starre Phase zu Beginn, sondern ist während der gesamten Prüfungsdauer revolvierend, denn ständig müssen Anpassungen an die Planung gemacht werden.

An diese Planungsphase schließen sich die Kontrollprüfungen an, d.h. das Unternehmen wird von Grund auf analysiert und insbesondere die Prozesse im Rechnungswesen sowie bei den Kernprozessen werden analysiert und auf mögliche Kontrollen untersucht. Die tatsächliche Umsetzung der Kontrollen wird zum großen Teil auch in dieser Phase geprüft. Oftmals werden diese Tätigkeiten in einer sogenannten Vorprüfung im Herbst durchgeführt.

Dazu ist es notwendig dass der Wirtschaftsprüfer Zugang zu den Geschäftsunterlagen und Speichermedien der zu prüfenden Gesellschaft erhalten. In einem Vorgespräch zu den eigentlichen Prüfungshandlungen muss neben den technischen Rahmenbedingungen auch geklärt werden, welche Unterlagen nicht am Firmensitz gelagert werden, da z.B. einzelne Aufgaben des Rechnungswesens oft an externe Dienstleister vergeben werden, wie die Lohnabrechnung oder das Mahnwesen.

Da die Prüfung nicht die einzelnen Geschäftsvorfälle zur Gänze umfasst, sondern in Stichproben erfolgt, die Plausibilität der Strukturen im übrigen weit höher bewertet wird als einzelne Fehlleistungen, ist es in vielen Fällen möglich, Teile der Abschlussprüfung in das zu beurteilende Geschäftsjahr zu verlegen (Vorprüfung). Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn ein fester Zeitpunkt für den zu testierenden Abschluss vorgeben ist wie etwa bei Konzerngesellschaften.

Einzelfallprüfungen

An die Kontrollprüfungen schließen sich die Einzelfallprüfungen an. Einzelfallprüfungshandlungen bedeutet, dass auf Basis einer risikoorientierten Stichprobe Belege, die konkrete Buchungsvorfälle betreffen, untersucht werden.
Abschließend erfolgt die Phase durch die Wirtschaftsprüfung in Berlin, in der nochmals die Arbeitspapiere (inkl. Dauerakte) vom Wirtschaftsprüfer untersucht werden und der Bericht geschrieben wird. Ebenso fallen Tätigkeiten in die Phase wie die Gespräche mit dem Aufsichtsrat (Schlussbesprechung). oder der Geschäftsführung. Möglicherweise wird ein sogenannter Management Letter verfasst.

Abschließend erfolgt die Durchsicht durch die Berichtskritik verbunden ist sowie die Einholung einer Vollständigkeitserklärung bei der Geschäftsführung. Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen im Zusammenhang mit dem Jahresabschluss einen Lagebericht aufstellen. Kleinere Gesellschaften sind davon befreit nüssen dies aber oft aufgrund der Vorschriften im Gesellschaftsvertrag.

Der Lagebericht erklärt das Zahlenwerk des Jahresabschlusses und ergänzt ihn um einen Blick in Gegenwart und Zukunft, da er eine Prognose über die Geschäftsentwicklung und die Planungen der Geschäftsleitung enthält. Der Lagebericht, der grundsätzlich durch die Geschäftsleitung abzugeben ist, ist für die Kreditgeber, Geschäftspartner und die Eigentümer einer Gesellschaft eine der wichtigsten Informationsquellen. QUADRILOG als Wirtschaftsprüfer in Berlin helfen, soweit sie nicht als Prüfer bestellt sind bei der Erstellung dieser wichtigen Veröffentlichung.

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Ihr Wirtschaftsprüfer in Berlin QUADRILOG

QUADRILOG als Steuerberater

Wirtschaftsprüfer sind grundsätzlich zur Beratung und zur rechtlichen Vertretung in Steuerfragen berechtigt. QUADRILOG berät seine Mandanten zur steuerlichen Gestaltungsfragen ebenso wie zu laufenden steuerlichen Problemen.

QUADRILOG als Rechtsberater

QUADRILOG leistet rechtliche Beratung und Vertretung in allen Fragen des Wirtschaftsrechts und den damit zusammenhängenden Rechtsgebieten. Hier ist auch die Erstellung von Gutachten und die Übernahme von Dienstleistungen für Unternehmen wie die Übernahme des Forderungsmanagements zu nennen.

QUADRILOG als betriebswirtschaftlicher Berater

Die QUADRILOG Beratergruppe unterstützt Entscheidungsträger der Wirtschaft bei Investitions- und Finanzierungsentscheidungen, durch Schwachstellenanalysen, durch Beratung zur Restrukturierung, durch Gutachten zur wirtschaftlichen Due Intelligence und beim Kauf und Verkauf von Unternehmen.

QUADRILOG und Treuhandaufgaben

Die QUADRILOG Wirtschaftsprüfung in Berlin übernimmt treuhänderisch Vermögensverwaltungen einschließlich der Verwaltung von Unternehmensbeteiligungen, Testamentsvollstreckungen und Nachlassverwaltungen, stellt Notgeschäftsführungen und wickelt Liquidationen ab.

Die Hauptstadt Berlin ist aus historischen Gründen wirtschaftlich im nationalen Vergleich eher unbedeutend, ist aber Sitz einer unüberschaubaren Zahl von Interessenvertretungen, Hauptstadtrepräsentanzen und natürlich eines Großteils des diplomatischen Corps, für die besondere Beratungsleistungen zu erbringen sind.

QUADRILOG hat große Erfahrung und verfügt über eine besondere Expertise im internationalen Steuerrecht.

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